Neuwieder Generationengarten kann an den Start gehen

Das Neuwieder Mehrgenerationenhaus der Kath. Familienbildungsstätte freut sich über die Anschubfinanzierung über 7.000 € von Lohmann & Rauscher (L&R) mit Sitz in Neuwied und Rengsdorf. Mit der Förderung entsteht ein Lehr- und Begegnungsort für Jung und Alt in der Neuwieder Innenstadt.

Urbanes Gärtnern ist seit vielen Jahren in aller Munde und verfolgt die Idee, dass überall in der Stadt mit wenig Aufwand Obst und Gemüse angebaut werden kann. Das Mehrgenerationenhaus Neuwied nahm diese Idee auf und plant nun einen Stadtgarten, wo sich Menschen aller Generationen treffen, gemeinsam Gartenprojekte gestalten und wo vor allem Generationen zusammengebracht werden. „Ich bin stolz, dass wir ein in vielerlei Hinsicht so nachhaltiges Projekt unterstützen können. Wir bringen Menschen zusammen, die gemeinsam arbeiten und voneinander lernen können; gleichzeitig schaffen wir mehr Grün in der Stadt.“, sagt Alexander Spoden, Personalleiter bei L&R, der gemeinsam mit Betriebsratsmitglied Stefan Keiper das Herzensprojekt nach Neuwied bringt. L&R unterstützt mit seinem Corporate Social Sponsoring Programm (CSS) „L&R charity – we connect“ die sozialen Herzensprojekte seiner Mitarbeiter*innen. CSS Projekte verfolgen immer das Ziel Menschen unterschiedlicher Generationen zu verbinden. Ganz konkret finanziert das Medizinprodukteunternehmen Saatgut, Handwerkszeug und Baumaterialien für den Garten. Zukünftig säen, pflanzen und pflegen Kinder, Erwachsene und Senioren mit und ohne Migrationshintergrund gemeinsam Obst, Gemüse und Blumen im Generationengarten des Mehrgenerationenhauses.

Weitere Informationen zum Projekt:

Mehrgenerationenhaus Neuwied, Telefon: 02631 390730 / www.mgh-neuwied.de



Bald schon kann es im Generationengarten des Mehrgenerationenhauses losgehen. In dem Projekt sollen Menschen unterschiedlichen Alters gemeinsam ihre Freude am Gärtnern entdecken. Projektleiterin Bea Röder-Simon mit Geschäftsführer Nils Heumann (Mitte) freuen sich über die Lohmann & Rauscher Charity-Zusage i. H. von 7.000,00 €. Den Scheck überreichten Alexander Spoden (links) mit Stefan Keiper von L&R.

Kath. Familienbildungsstätte / Haus der Familie Linz öffnet wieder

Nach mehr als sechs Monaten mit ausschließlich digitalen Angeboten und Einzelberatungen öffnet die Familienbildungsstätte / Haus der Familie Linz wieder ihre Pforten. Mit Abstand und Negativtest können die Angebote der Familienbildung ab sofort wieder genutzt werden. Bereits geimpfte oder genesene Personen sind von der Testpflicht befreit. Veranstaltungen im Außenbereich sind auch ohne Testpflicht möglich.

„Durch die Lockerungen sind viele Kurs- und Begegnungsangebote wieder möglich. Wir haben die Gruppen verkleinert und halten ein gutes Hygienekonzept vor“, sagt Nils Heumann, Geschäftsführender Leiter des Teams. Das vielfältige Kursprogramm beginnt wieder und in den Sommerferien werden Ferienangebote für Kinder ab dem Grundschulalter angeboten. Gitarrenkurse und Eltern-Kind-Gruppen haben schon draußen begonnen. Jetzt können auch weitere Sport- und Bildungsangebote wieder in Anspruch genommen werden.


Die Kath. Familienbildungsstätte / Haus der Familie Linz öffnet wieder ihre Türen, sodass ab sofort Bildungs- und Begegnungsangebote vor Ort möglich sind. Geimpfte und Genesene sind von der Testpflicht befreit.

Naturkronen, Waldhütten, Traumfänger – da war was los

Erlebnisreiche Pfingst-Ferienwochen mit der Familienbildungsstätte Linz

Viele Kinder nutzten die Angebote der Kath. Familienbildungsstätte Linz (FBS) in den beiden Wochen der Pfingstferien. Die Kinder waren als Walddetektive*innen unterwegs oder nahmen an Online- Kreativkursen teil. Naturinteressierte Kinder erkundeten in der 1. Woche den Wald in der Umgebung von Linz und waren in der 2. Woche im Wald von Erpel unterwegs. Unter der bewährten Leitung von Naturpädagogin Christiane Guth erkundeten die 6- bis 11-jährigen Kinder die Natur im Übergang vom Frühling zum Sommer. Bei feuchtem Wetter schützten Regenschirme aus großen Klettenblätter, die auch als grüne Monstermasken dienten, wenn es wieder trocken war. Mit Naturkronen aus Klettenlabkraut verwandelten sich die Kinder in Waldkönigeinnen. Mit viel Einsatz wurde geklettert, balanciert und ein Waldlager errichtet. Das selbstgeröstete Stockbrot am Lagerfeuer schmeckte lecker.


Die Online-Kunstwerkstatt der Künstlerin Stefanie Lahr ermöglichte den Kindern von zu Hause aus mit ihr gemeinsam zu basteln und zu malen. So entstanden Traumfänger, Rizzi-Häuser aus Saftkartons und bunte Wiesenbilder auf Leinwand. Verschiedene Drucktechniken und Malen wie die Aborigines konnten ausprobiert werden.

Die Waldwoche Linz wurde von der Verbandsgemeinde Linz finanziell unterstützt. Die Online-Kunstwerkstatt fand im Rahmen der vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Familien, Frauen, Kultur und Integration geförderten „Familienferien zu Hause – Langeweile ausgeschlossen“ statt.
Auch in den Sommer- und Herbstferien 2021 sind verschiedene Ferienaktionen geplant. Es gibt noch freie Plätze.

Weil Familienbildungsstätten systemrelevant sind!

Die Landesarbeitsgemeinschaft der katholischen Familienbildungsstätten in Rheinland-Pfalz blickt mit großer Erwartung auf die im Koalitionsvertrag benannten Ziele der neuen Landesregierung. Vor allem – aber nicht nur in Zeiten der Pandemie – müssen Familien unterstützt, entlastet und begleitet werden, damit tragfähige Beziehungen und Begegnungen lebenslang gestaltet werden können.

Das Telefon klingelt, ein Elternteil meldet sich bei einer der 20 anerkannten Familienbildungsstätten im Land Rheinland-Pfalz – überfordert, fragend und unsicher. Dieser Anruf ist stellvertretend für so viele Familien, die Unterstützung suchen und für die Familienbildungsstätten passgenaue Angebote und Unterstützung anbieten.

Familienbildungsstätten leisten überall – nicht nur zu Zeiten der Pandemie – einen wertvollen und unverzichtbaren Beitrag für die unterschiedlichsten Anliegen der Familien und erfüllen damit eine wichtige gesellschaftliche Funktion. Sie sind Anlaufstelle ab der Nachricht einer Schwangerschaft bis hin zum Angebot für Senioren. Als starke Netzwerkpartner*innen verbinden sie kommunale Strukturen und sorgen so für die Vermeidung unnötiger Doppelstrukturen.

Die 16 katholischen Familienbildungsstätten in Rheinland-Pfalz begleiten Familien in all ihrer Vielfalt durch Kurs-, Beratungs- und Begegnungsangebote und sind vor allem in Zeiten der Pandemie eine wichtige Säule zur Unterstützung der Menschen im Land.

Familienbildung erfüllt die von ihr übernommenen bzw. an sie gestellten vielfältigen Aufgaben in anerkannt hoher Qualität. Um dies auch in Zukunft leisten zu können, bedarf es stabiler und verlässlicher Planungs- und Rahmenbedingungen personeller und struktureller Natur.

Familienbildungsstätten sind Bildungseinrichtungen und gehören damit zur systemrelevanten Infrastruktur. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Familienbildung erkennt Bedarfe und kann darauf zeitnah und flexibel reagieren, indem sie diese aufgreift und passgenaue Angebote entwickelt. So unterstützt sie Familien mit elementarsten Leistungen – grundsätzlich, aber auch gerade in herausfordernden Zeiten, bei Umbrüchen, Notlagen oder Konfliktsituationen.

Die Familienbildung benötigt für ihre Arbeit Sicherheit und Stabilität und die Anerkennung ihrer Leistungen auch in Form planbarer und nachhaltiger Finanzierung.

Die Politik muss die Systemrelevanz von Familien, Kindern und den sie unterstützenden Angeboten und Einrichtungen ausbauen, in entsprechende Beschlüsse und Maßnahmen umsetzen und zudem finanziell ausstatten – sonst bleibt das Wohl von Familien und Kindern gefährdet.

Weitere Informationen zu den Angeboten der Familienbildung vor Ort:

Familienbildungsstätte Neuwied e. V. / Landesarbeitsgemeinschaft der Kath. Familienbildungsstätten in Rheinland-Pfalz, Am Markt 14, 53545 Linz