Ehrenamtliche Wegbegleiter der Familienbildung wurden geehrt

Der Vorstand der Kath. Familienbildungsstätte Neuwied e. V. ehrt bei seiner Mitgliederversammlung drei aktive Mitstreiter und Fürsprecher aus dem Neuwieder Stadt- und Kreisgebiet. Wie sich Familienbildung verändert, zeigt die Entwicklung von der damaligen Mütterschule bis hin zur heutigen Servicestelle für Familien.

Drei Ehrenamtler, die bei der Mitgliederversammlung einmal nicht im Hintergrund arbeiteten, sondern diesmal im Rampenlicht standen: Mechthild Zilles, Vorstandsmitglied und Vorsitzende seit dem Jahr 2010, Georg Schuhen, Beisitzer seit dem Jahre 1990 und Maria Weißenfels, freiberufliche Kursleiterin seit 1995. Sie alle haben eines gemein: eine tiefe Verbundenheit zu den Vereinsaktivitäten und damit stets die Bedürfnisse der Familien im Kreis Neuwied im Blick. „Wir leben im wahrsten Sinne in einer verrückten Gesellschaftsform: Junge Familien sind mehr denn je belastet, da flexible Arbeitsmodelle, eine ständige Erreichbarkeit und Informiertheit den alltäglichen Druck enorm erhöht haben. Es ist nicht weiter verwunderlich, dass Familien daher manchmal Hilfe benötigen.“, sagt die Vorsitzende Mechtild Zilles und verweist auf die Angebote des Vereins, die sich schon seit langem nicht mehr nur auf das klassische Kursprogramm beschränken. „Wir haben uns zu einer Servicestelle für Familien entwickelt. Zu uns kommen Menschen mit Fragen und konkreten Anliegen, um den Alltag Familie erfolgreich zu meistern.“, ergänzt Georg Schuhen seine Vorstandskollegin. Damit vermittelt die Einrichtung, zu der auch das Mehrgenerationenhaus gehört, in die passenden Hilfen, bzw. bietet sie direkt an: durch Angebote, Infoveranstaltungen, Sprach- und Beschäftigungsmöglichkeiten und natürlich durch die Begegnung und den Austausch im Sinne der Nachbarschaftshilfe. Damit folgt der Verein dem modernen Bild von Familie und auf Grundlage der christlichen Nächstenliebe.

Trotz Kontakteinschränkungen ist der Verein weiterhin für alle Fragenden und Suchenden zum Thema Familie ansprechbar – telefonisch, per Videoschalte und auch vor Ort unter Einhaltung des Hygieneschutzes.

Lagerfeuer, Kastanien-Flugbälle, Dino-Puzzle – da war was los

Erlebnisreiche Herbst-Ferienwochen mit der Familienbildungsstätte Linz

Viele Kinder nutzten die Angebote der Kath. Familienbildungsstätte Linz (FBS) in den beiden Wochen der Herbstferien. Sie fanden z.T. im Rahmen der von der Stadt Linz geförderten Kinder-und Jugendwochen statt bzw. wurden von der Verbandsgemeinde Unkel finanziell unterstützt.

Naturinteressierte Kinder erkundeten den Wald in der Umgebung von Rheinbreitbach. Unter der bewährten Leitung von Naturpädagogin Christiane Guth erkundeten die 6- bis 11-jährigen Kinder den herbstlichen Wald. Sie entdeckten Mistkäfer, die Geschichten erzählten, wunderschön gefärbtes Laub, mit dem Blätterschlangen gebastelt wurden, klitzekleine Raupen u.v.m. Mit viel Einsatz wurden am Bach Staudämme gebaut und Waldlager errichtet. Das selbstgeröstete Stockbrot am Lagerfeuer schmeckte lecker.

Die Kreativwoche in der FBS Linz bot den Kindern die Möglichkeit aus „Müll“ Kürbisleuchten zu kreieren. Am Draußen-Tag verwandelten sich Kastanien in Marionetten und Flugbälle und aus Eicheln wurden Kreisel. Die Kinder waren mit viel Schaffenskraft und Phantasie dabei und erprobten auch sehr begeistert das Tonen. Mit verschieden Maltechniken entstanden wunderbare bunte Kunstwerke.

Mit der spannenden Lebenswelt der Dinosaurier beschäftigten sich die Ferienkinder in der Mehrzweckhalle in Erpel. Sie erprobten u.a. ein Dino-Puzzle, ein Dino-Murmelspiel, das Dino-Alphabet und gestalteten „Fossilien“ aus Salzteig.

Mehrgenerationenhäuser und Familienbildungsstätten bleiben geöffnet

Die Familienbildungsstätten und Mehrgenerationenhäuser mit Häusern der Familie sind während des zweiten Lockdowns geöffnet. Die Sicherheit ist durch ein ausgereiftes Hygienekonzept gegeben. Kurse der Sport- und Freizeitaktivitäten sind allerdings ausgesetzt oder werden in digitaler Form angeboten.

„Familieninstitutionen wie unsere Einrichtungen leben besonders durch ein persönliches Miteinander und sind für viele Menschen eine wichtige Anlaufstelle bei Problemen, Fragen und auch gegen Einsamkeit. Deshalb freut es uns sehr, dass die Räumlichkeiten nicht wie im Frühjahr komplett geschlossen werden müssen. Gleichwohl gilt es für uns alle in den nächsten vier Wochen, persönliche Kontakte soweit möglich zu reduzieren. Wir sehen die Verantwortung hierfür auch bei uns als Einrichtung.“, sagt Nils Heumann, Geschäftsführender Leiter des Vereins.

Unter dem Menüpunkt „Aktuelles zu Corona“ sind die Angebote veröffentlicht, die im Monat November und Dezember ausgesetzt bzw. in digitaler Form angeboten werden.